Wir fördern Innovationen durch starke Netzwerke

Der branchenübergreifende Wissenstransfer fördert Innovationen und regionale Entwicklung. Daher bringen wir uns in Innovationsprojekte aus den unterschiedlichsten Industriezweigen ein.

Recycling und Umwelt

Partner:

  • TUBA Freiberg
  • Grötschel GmbH
  • Richter Fördertechnik und Metallbau GmbH
  • Gummitechnik Ziller GmbH

 

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Projektes wurde ein Recyclingverfahren zur Herstellung eines neuen Materials aus Rotorblätterschrot und Polymeren entwickelt sowie eine Demonstratoranlage gebaut und damit Material für Baggermatratzen hergestellt. Diese wurden labormäßigen und praktischen Belastungstests unterzogen mit dem Ergebnis, dass die angestrebten Materialeigenschaften vor und nach den Belastungstests erreicht und die Tests erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

 

Projekt im August 2023 erfolgreich abgeschlossen

Partner:

  • Fraunhofer Institut Dresden
  • NMT Heizsysteme GmbH
  • IVS Elmonta GmbH

 

Projektbeschreibung:

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines Verfahrens zur Feinstaubreduktion und Integration in Scheitholz-Vergaserkesseln.

Um den Grenzwert für Feinstaub von ≤2,5 mg/m³ einhalten zu können, ist eine zusätzliche Abscheide-Vorrichtung notwendig. Dazu soll ein Filter auf Basis einer offenzelligen Schaumkeramik entwickelt werden, welcher in den Scheitholz-Vergaserkessel integriert wird und die Feinstaubpartikel abscheidet und ggf. unter Zuhilfenahme katalytischer Maßnahmen umsetzt. Hierfür müssen die konstruktiven Voraussetzungen für die Integration in den Kessel, die benötigte Temperatur und das Zugverhalten ermittelt, ausgewertet und zu einer praktischen Lösung umgesetzt werden.

Das veränderte Zugverhalten des Kessels durch den Filter soll dabei mit einem automatisch gesteuerten Lüfter sensorisch erfasst und optimal gesteuert werden. Am Ende soll ein 30-kW-Scheitholz-Vergaserkessel mit einem integrierten Feinstaubfilter und einem sensorisch gesteuerten Zugverhalten vorliegen, welcher die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für die Feinstaub-Emission an Scheitholz-Vergaserkesseln von 2,5 mg/m³ unterschreitet.

 

Projekt läuft noch bis 30.06.2025

Abwassertechnik

Partner:

  • TU Dresden
  • Versio GmbH
  • NOSTRA eG

 

Projektbeschreibung:

Im Projekt wurde eine Dachkläranlage zur Grauwasserreinigung auf dem Prinzip einer Pflanzenkläranlage entwickelt und auf einem Flachdach integriert. Dort wird das Haushaltsgrauwasser aufgebracht, während des Durchströmens der Anlage gereinigt und danach als Betriebswasser wieder zur Verfügung gestellt. Als Substrate wurden dabei erstmals Glasschaum- und Blähglasschotter-Elemente verwendet, welche als Trägermaterialien für die Bepflanzung, als Wasserspeicher und als Filtermaterial dienen.

Im Zeitraum eines ganzen Jahres wurden alle Funktionen bei variablen Praxisbedingungen, wie z.B. Regen, Trockenheit und diskontinuierlicher Grauwassereintrag mit verschiedenen Bepflanzungen getestet. Am Ende stand ein funktionierender Prototyp für eine Haushaltsgröße von 4 Personen auf dem Flachdach bereit.

 

Projekt Ende 2024 erfolgreich abgeschlossen

Partner:

  • TU Dresden
  • NOSTRA eG

 

Projektbeschreibung:

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines anaeroben Vorklär-Verfahrens und eines eingestauten Vorfilters in einer dementsprechend auszulegenden biologischen Kleinstkläranlage für 1- 2 EW im saisonalen Betrieb. Dafür soll ein Verfahren zur erweiterten Vorklärung durch anaerobe Bakterien und einem entsprechendem Vorfilter entwickelt werden, welcher eingestaut und rückspülbar ist und dadurch nichtmanuell gereinigt oder gewechselt werden muss. Dazu muss das Verhalten der Mikroorganismen bei den variablen Bedingungen, wie Lastschwankungen, Ruhepausen, Temperaturschwankungen und Winterbetrieb erforscht und bewertet werden.

Am Ende soll eine anwenderoptimierte, modulare Anlage in Segmentbauweisemit innovativem Vorfilter vorliegen, welche dem Verbraucher als Bausatz angeboten werden kann.

 

Projekt läuft noch bis 31.03.2027

Robotik und Automation

Partner:

  • Metalltechnik Großenhainer Maschinenbau GmbH
  • EAM Elektro- und Automatisierungstechnik Morgenstern

 

Projektbeschreibung:

Bei der Sanierung von Gebäuden werden die ausführenden Unternehmen immer wieder vor die Problematik gestellt, asbestfaserhaltige Isolationsschichten, Kleber, Asbestzement und andere Materialien entfernen zu müssen. Bei der Zerstörung dieser Materialien lösen sich winzig kleine, hochgefährliche Asbestfasern aus dem Verbund, die sich beim Einatmen nicht nur in der Lunge festsetzen, sondern durch ihre spitzen Faserteile in die Lungenbläschen stechen.

Um Menschen aus solchen Gefahrenzonen fern zu halten, wurde ein selbstnavigierender, akkubetriebener Roboter zur Integration eines geeigneten Industriesaugers für Asbestfasern mit einem ausfahrbaren und schwenkbaren Roboterarm entwickelt werden, welcher die Räume inkl. Decken, Wände, Böden, Gegenstände (wie z.B. Rohrleitungen) mit dem Saugmodul absaugt und im Anschluss über eine am Roboterarm angebrachte Sprüheinheit ein Bindemittel zur Restfaserbindung (besonders hinter Rohrleitungen und schwer zugänglichen Stellen) ausbringt, um eine 100%-ige Eliminierung und Bindung der Asbestfasern zu garantieren.

 

Projekt Ende 2024 erfolgreich abgeschlossen

Partner:

  • TU Dresden

 

Projektbeschreibung:

Baumaterialien aus WPC (wood plastic composite) werden aus einem Kunststoff-Holz-Gemisch hergestellt und die Oberfläche mit einer Schutzhaut versiegelt. Trotzdem können sich auf dem Belag Flecke und Verfärbungen bilden sowie Algen ansiedeln und er kann durch Sonneneinstrahlung stark verblassen und vergrauen, insbesondere dann, wenn die Schutzhaut ihre Funktion nicht mehr aufrechterhalten kann.

Ziel ist daher die Entwicklung eines selbstnavigierenden Roboters, welcher die mehrere Arbeitsgänge nacheinander bedarfsorientiert und vollautomatisch ausführt.
Die Herausforderungen dabei sind die sensorische Erfassung der kritischen und verschmutzten Stellen auf dem Belag und eine dementsprechend gesteuert ausgeführte Reinigungs- und Versieglungsarbeit mit einem selbstnavigierenden Roboter.
Die Erfassung der kritischen und verschmutzten Stellen soll mittels einer neuartigen stereo-tiefen KI-Kamera erfolgen, die so angelernt wird, dass sie die Unregelmäßigkeiten und Verschmutzungen erkennt.

Dabei muss eine Interaktion zwischen der Navigation und KI-gesteuerten Sensorik des Unterteils und den Modulen stattfinden, um gezielt an kritischen und stark verschmutzten Stellen arbeiten zu können.

 

in Beantragung

Maschinenbau und Verfahrenstechnik

Partner:

  • Tyroller Hydraulik Herzberg
  • Kublera Maschinenbau
  • San-Tech Gebäudemanagement GmbH

 

Projektbeschreibung:

Der Ausbau von Glasfasernetzen in Deutschland wird immer weiter vorangetrieben.
Die Kabel werden auf dem SdT von großen Kabeltrommeln, welche auf Anhängern an die Baustelle transportiert werden, einzeln und nacheinander in die vorbereiteten Baugräben gezogen.

Im Rahmen des Projektes wird eine Aufbaubrücke für eine Lkw-Ladefläche entwickelt, auf welcher mind. 3 Kabeltrommeln geladen und so befestigt werden, dass die Glasfaser-Kabel direkt und gleichzeitig davon abgetrommelt und verlegt werden können. Geht man dabei von einer Kabellänge auf einer Trommel von 200 m aus, lässt sich eine enorme Einsparung an Transportwegen und Bauzeit erzielen, womit das Erreichen der Klimaziele in Deutschland unterstützt werden soll.

Am Ende soll ein Prototyp einer Lkw-Aufbaubrücke mit einer hydraulischen Beladungs- und Fixierungslösung für mindestens 3 Kabeltrommeln vorliegen, mit welcher 3 Glasfaserkabel gleichzeitig verlegt werden können.

 

Projekt läuft noch bis Ende 2025

Partner:

  • Liebscher Hydraulik
  • DGS GmbH

 

Projektbeschreibung:

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines mobilen Systems zur hydraulischen Impulsspülung für Bremsschläuche von Straßenbahnwaggons mit anschließender Prüfprotokoll-Ausgabe. Die Bremsschläuche an diesen Waggons müssen in vorgeschrieben Zyklen gewartet und gespült werden, da sich besonders an den Verbindungsstellen und Rohrwandungen kleinste Schmutz- und Abriebpartikel ansetzen, die den Schlauchquerschnitt bis zum völligen Verstopfen verringern und somit die Bremssicherheit stark beeinträchtigen.

Dafür wird ein innovatives Spülsystem entwickelt, welches durch Impulsstöße regelmäßig Turbulenzen in der Spülflüssigkeit erzeugt und so die anhaftenden Partikel an den Rohrwandungen der Bremsschläuche, welche im Ø 6 – 10 mm dünn und 15 – 25 m lang sind, ablöst und mitreißt. Anschließend erfolgt die Protokollierung und Auswertung der einzelnen Spülungen mit der Ausgabe eines Prüfprotokolls als Nachweis zur Einhaltung der empfohlenen Kennzahlen.

 

Projekt läuft noch bis Ende 2026

Elektronik und Mikroelektronik

Partner:

  • Einzelprojekt der IVS Elmonta GmbH

 

Projektbeschreibung:

Im Projekt wurde ein nachrüstbares Überwachungssystem für Rollläden zum präventiven Einbruchschutz entwickelt. Dabei konnte eine praktikable Lösung der Überwachung an motorbetriebenen Rollläden entwickelt und umgesetzt werden.

Dazu wurde ein innovatives Verfahren zur Distanzmessung mit Soll-Ist-Abgleich in einer Zeitschleife und eine neuartige, unsichtbare Lasersensorik entwickelt, mit welcher sie nach Scharfschaltung die Rollladenposition überwacht werden kann. Die entsprechende Software, ein Steueralgorithmus und eine universelle Montagestrategie wurden ebenfalls entwickelt.
Am Ende des Projektes lag der Prototyp eines nachrüstbaren Überwachungssystems für elektrisch betriebene Rollläden vor.

 

Projekt Ende 2022 erfolgreich abgeschlossen

Partner:

  • Fassadenbau BK GmbH
  • Elektro-Barth GmbH

 

Projektbeschreibung:

Im Projekt wurde ein nachrüstbares Fensterrenovierungssystem mit integriertem, elektronischem Schallschutz bei geöffneten Fenstern entwickelt. Dazu wurde ein Aufsatzrahmensystem für alle marktüblichen Holz- und Kunststofffenster zur Nachrüstung konzipiert, in welchem ein elektronisches System sowie Kabel- und Verbindungsleitungen integriert sind. Es wurde ein Mikrofon- und Lautsprechersystem sowie eine Steuerung und Regelung zur vollautomatischen Rauschreduzierung entwickelt. Zur Unterstützung der Schallminderung wurde ein spezielles Insektenschutzgitter entwickelt und alle Komponenten realisiert und Testreihen durchgeführt, welche den Funktionsnachweis erbracht haben.

 

Projekt im Juni 2024 erfolgreich abgeschlossen

Energie- und Umwelttechnik

Partner:

  • TU BA Freiberg
  • NMT Heizsysteme GmbH
  • IVS Elmonta GmbH

 

Projektbeschreibung:

Das Gesamtziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines selbstreinigenden katalytischen Nachrüstsystems für biomassebefeuerte und damit CO2-neutrale Kaminöfen und Kamine zur Erfüllung der CO- und Feinstaub-Emissionsgrenzgrenzwerte der BImSchV.

Dafür wird im Projekt ein bimetallischer Oxidationskatalysator auf Basis von Edelmetall und Eisenoxid, der schnell anspringt, (ii) kostengünstig, hochtemperatur- und langzeitstabil sowie toxikologisch unbedenklich ist, entwickelt. Dieser wird ins Abgasrohr integriert und durch eine zu entwickelnde FGL-Feder beim Erreichen der Zieltemperatur zugeschaltet.
Am Ende soll eine kostengünstige, universelle Nachrüstlösung für alle handelsüblichen Kamine und Kaminöfen zur Einhaltung der Emissionsgrenzwerte vorliegen.

 

SAB-Verbundprojekt läuft noch bis Anfang 2026

Partner:

  • Richter Maschinenbauteile
  • Frank Rossade Hydraulik und Pneumatik

 

Projektbeschreibung:

Bei Kühlschmierstoff (KSS)-Behältern in der spanenden Industrie kommt es aufgrund einer fehlenden Durchmischung und Zerkleinerung der Reststoffe zu Schichtbildungen in Form einer Haut, welche auf der Emulsion schwimmt und an Schichtdicke beständig zunimmt. Durch diese Hautfragmente verstopfen die Leitungen der Pumpen derart, dass das System abgelassen und aufwändig gereinigt werden muss. Dies bedeutet Produktionsstillstand und damit verbunden erhebliche Kosten.

Ziel des Vorhabens ist daher die Entwicklung eines mechanischen Reinigungssystems zum Aufbrechen und Zerkleinern von Fragmenten und aufschwimmender Haut in Kühlschmierstoffbehältern durch ein integriertes Häckslersystem mit energieaufwandsneutralem Turbinenantrieb. Der Antrieb soll dabei über den Leitungsdruck des vorhandenen KSS-Systems realisiert werden, so dass kein elektrischer Anschluss benötig wird.

Dazu soll im Rahmen des Projektes die innovative Antriebslösung, das Reinigungssystem und die hermetisch getrennte Integration in vorhandene Systeme entwickelt werden.
Am Ende soll ein Reinigungssystem für einen KSS-Behälter vorliegen, welcher den Kühlschmierstoff energieaufwandsneutral permanent umwälzt und die Hautfragmente so zerkleinert, dass Pumpen sowie Aggregate dadurch nicht verstopft und beschädigt werden und deren Standzeiten sowie die der KSS deutlich erhöht werden.

 

Projekt läuft noch bis Anfang 2026

„thinking outside of the box“

Wir verknüpfen kompetente Unternehmen und unterstützen Sie durch unsere Erfahrung im Projektmanagement in der Umsetzung neuer Ideen und technologischer Innovationen – für eine neu gedachte Zukunft!

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